
Außenlager Gusen I
Besonderheit:
KZ-Außenlager für die Zwangsarbeit im Steinbruch und ab 1942 Einsatz in der Rüstungsindustrie
Was gibt es heute noch zu sehen?
Das KZ-Außenlager befand sich zwischen St. Georgen und Langenstein, in unmittelbarer Nähe zum KZ Mauthausen; heute sind direkt im Wohngebiet zahlreiche Relikte sowie die Gedenkstätte Gusen mit Museum, Krematorium und einem Modell des Lagergeländes zu sehen.
Ablauf und Wege:
Gedenkstätte (Modell des Lagergeländes, Krematorium, Museum), Rundgang durch den Ort am Areal des ehemaligen Lagergeländes; insgesamt 120 Minuten.
Außenlager Gusen II
Besonderheit:
KZ-Außenlager zum Bau einer unterirdischen Fabrik für die Fa. Messerschmitt zur Herstellung des ersten Düsenjets Me 209
Was gibt es heute noch zu sehen?
Das KZ-Außenlager befand sich unmittelbar neben dem KZ-Außenlager Gusen I. Die damalige Baustelle "Bergkristall", der Tarnname für die Rüstungsproduktion in den Stollen, liegt ca. 2-3 km entfernt vom ehemaligen Lagergelände. Die Stollenanlage "Bergkristall" ist heute noch erhalten, jedoch nicht öffentlich zugänglich. Schleppbahnbrücke und Eingänge in die Stollen.
Ablauf und Wege:
Areal des ehemaligen Lagergeländes (heute Wohngebiet), Weg zu den Stollen über die Schleppbahntrasse, Stollenanlage "Bergkristall"; insgesamt 120 Minuten (Abholung bei den Stollen ratsam).
Außenlager Gusen III
Besonderheit:
KZ-Außenlager mit dem Hauptarbeitseinsatz in der Großbäckerei Lungitz
Was gibt es heute noch zu sehen?
Das KZ-Außenlager lag direkt neben dem Ort Lungitz, das ehemalige Lagergelände wird heute landwirtschaftlich genutzt; keine Relikte. Bei der Bahnunterführung befindet sich heute ein Gedenkstein.
Ablauf und Wege:
Gedenkstein; insgesamt 30 Minuten (nur in Verbindung mit einem anderen Außenlager sinnvoll).