
Außenlager Bretstein
Besonderheit:
KZ-Außenlager für Straßenbau und für Arbeiten in der Landwirtschaft; in Bretstein waren zum überwiegenden Teil Republikanische Spanier interniert.
Was gibt es heute noch zu sehen?
Gemeinsam mit SchülerInnen der HLW Fohnsdorf wurde beim ehemaligen Lagergelände eine Gedenkstätte errichtet; neben Info- und Gedenktafeln sind auch noch wenige Überreste zu sehen; in unmittelbarer Nähe zur Gedenkstätte befindet sich ein Gedenkstein; Gräber am Friedhof Bretstein
Ablauf und Wege:
Gedenkstätte, Gedenkstein, Friedhof Bretstein; insgesamt 90 Minuten.
Außenlager Schloss Lind
Besonderheit:
KZ-Außenlager für "politische" KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt wurden;
Was gibt es heute noch zu sehen?
Das KZ-Außenlager befand sich in den Räumlichkeiten des Schloss Lind. Im Lagerbereich wurde eine Ausstellung errichtet, welche sich über den Bereich wo KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene als auch über den Wohnbereich der SS erstreckt.
Ablauf und Wege:
Ausstellung, KZ-Häftlingslager, Kriegsgefangenenlager, Wohnbereich der SS; insgesamt 120 Minuten.
Außenlager St. Lambrecht
Besonderheit:
KZ-Außenlager für Männer des KZ-Dachau ab 1942; KZ-Außenlager für Frauen aus dem KZ-Ravensbrück ab 1943; beide wurden nach relativ kurzer Zeit in die Verwaltung des KZ-Mauthausen übernommen; am Gelände des 1938 - 1945 von den Nationalsozialisten beschlagnahmten Benediktinerstiftes
Was gibt es heute noch zu sehen?
Bereich der weiblichen KZ-Häftlinge (heute Teil des Pfarrzentrums), Bereich der männlichen KZ-Häftlinge (heute Lager der Haustischlerei), Raum der Wachmannschaft (heute Meditationskapelle). Im Stiftshof wurde 2008 ein Gedenkstein errichtet. (alle Lagerbereiche sind wieder in klösterlicher Verwendung)
Ablauf und Wege:
Areal des Stifts St. Lambrecht; insgesamt 60 Minuten.