Zusätzlich zu den Begleitungen und deren Vor- und Nachbereitungseinheiten werden durch das MKÖ weiterführende Workshops angeboten.
Die Workshops ...
Der Workshop "Wir sind alle" wurde im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Grund dafür waren die vermehrten Anfragen von Lehrer:innen, basierend auf dem vermehrten Vorkommen der Terroranschläge, besonders der Anschlag in Paris auf Charlie Hebdo.
Das Ziel des Workshop ist es Themenbereiche wie die eigene Identität, das Aufeinandertreffen fremder Kulturen, Vorurteile und Diskriminierung auf Grund von Religion, Kultur und anderen Menschenrechtsverletzungen zu behandeln und so die Entstehung einer interkulturellen Kompetenz zu fördern. Im Rahmen des Workshops setzen die Jugendlichen sich mit der eigenen Identität und ihrem Alltag auseinander.
Durch verschiedenste Übungen wird mit den Jugendlichen zu diversen Themen wie Vorurteile, Vielfalt, Religionen, Menschenrechte und Identitäten gearbeitet. Ziel des Workshops ist es, einen Bogen zu einem respektvollen Zusammenleben zu spannen. Dieser Workshop kann sowohl als Ergänzung zu den Besuchen der KZ-Gedenkstätten als auch separat gebucht werden.
Zeitrahmen: ein Halbtag
Trainer:innen: 1
Gruppengröße: max. 20 Personen
Der Workshops schärft die Wahrnehmung, wie Menschen durch (rechts-)extreme Positionen ausgegrenzt werden und welche Konsequenzen daraus entstehen. Er zeigt Unterschiede in der Verteilung von Macht, Privilegien und Chancengerechtigkeit zwischen Individuen und gesellschaftlichen Gruppen auf und animiert die Jugendlichen, Ableitungen daraus zu treffen.
Der Workshop ermöglicht Reflexionen darüber, ob alle die gleichen Chancen haben oder ob es in den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen manche massiv leichter haben als andere. Weiters wird die Frage aufgeworfen, inwieweit eine starke Demokratie in einem Sozialstaat dazu beitragen kann, dass alle die gleichen Chancen haben.
Zeitrahmen: 4 Stunden
TrainerInnen: 1
Gruppengröße: max. 20 Personen
Der Workshop trägt zur Entwicklung und Schärfung des Bewusstseins gegen Rassismus bei. Die Bedeutung und Bestandteile von Rassismus werden vermittelt. Die Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden innerhalb von Gruppen und das Verstehen von Prozessen der Gruppenzugehörigkeit und Abgrenzungen wird gefördert.
Ziel des Workshops ist es, Mechanismen zu erkennen, die zu Gruppenbildung und Vorurteilen führen. Durch Übungen wird für positive und negative Eindrücke und Zuschreibungen sensibilisiert. Durch die thematische Schwerpunktsetzung auf Rassismus und Diskriminierung heute werden die Überwindung der zeitlichen Distanz zu den historischen Ereignissen des Nationalsozialismus und ein zeitgemäßer Zugang zur Problematik ermöglicht.
Zeitrahmen: 4 Stunden
TrainerInnen: 1
Gruppengröße: max. 20 Personen