Nachbereitung

Für die Nachbereitungseinheit stehen ebenso zwischen einer und vier Stunden zur Verfügung. Die Zeit dient einerseits dazu, den KZ-Gedenkstättenbesuch zu reflektieren, in der Zwischenzeit aufgetauchte Fragen zu besprechen, mögliche Follow-up-Projekte anzudenken und andererseits Übungen zu Themen wie Rassismus, Rechtsextremismus, Vorurteile und Zivilcourage durchzuführen.

Ein Begleitung am Ort eines ehemaligen Konzentrationslagers beinhaltet oft mehr Information als ein Mensch in dieser Zeit bewusst aufnehmen kann. Wenn der Besuch in der Gruppe mit einigem zeitlichen Abstand nachbesprochen wird, entsteht jedoch fast immer ein umfassendes Gedankenmosaik, das oftmals Beobachtungen einschließt, die während der Begleitung gar nicht zur Sprache kamen.

Der Besuch der Gedenkstätte hat im Optimalfall Interesse an der Thematik bei den Jugendlichen hervorgerufen. Dieses Interesse gilt es jetzt produktiv aufzugreifen. Dies sollte darauf abzielen zu verdeutlichen, dass sich die Geschichte des Lagers Mauthausen nicht außerhalb ihrer eigenen Umgebung abspielte, sondern mit dieser eng verwoben war und ist. Das Interesse an Geschichte ist immer dann am größten, wenn die eigene Erfahrungswelt betroffen ist. Das Mauthausen Komitee Österreich bietet hier eine Vielfalt an Angeboten für Jugendliche.

Jede Gruppe die eine Mauthausen-Außenlager-Begleitung buchte, erhielt mit der Terminbestätigung den Zugang zum Login-Bereich mit den jeweiligen Hilfestellungen und Planungsvorschläge zur Vor- und/oder Nachbereitung der KZ-Gedenkstättenbesuche.

Hintergrundbild