Aufbau

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Der Aufbau sowie die Inhalte der Mauthausen Guideausbildung wurden im Rahmen einer Projektgruppe, bestehend aus ExpertInnen der Bereiche Zeitgeschichte, Pädagogik, Kommunikation und Gedenkstättendidaktik, entwickelt.

Das Grundgerüst der Ausbildung bildete ein vierteiliges Theoriemodul mit starkem Praxisbezug und vielen praktischen Übungseinheiten. Die Inhalte dieser Module reichte von historischem Wissen über den Nationalsozialismus und das Konzentrationslager Mauthausen über Vermittlungstechniken für die Gedenkstätten- und Jugendarbeit bis hin zum Bereich antirassistische Strategien in Schule und Betrieb. Die detaillierten Inhalte jedes Moduls wurden von ExpertInnen erarbeitet.
Die Theorie-Einheiten fanden zum Teil in Oberösterreich und zum Teil in Wien statt. Gründe hierfür waren einerseits die geografische Lage der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und andererseits die Tatsache, dass eine Hälfte der TeilnehmerInnen in Oberösterreich und Salzburg und die andere Hälfte in Wien ihren Wohnsitz hat. Da die Guides stets in die laufende Organisation der Ausbildung mit einbezogen waren, wurde auch auf die Berufstätigkeit einiger TeilnehmerInnen Rücksicht genommen und daher für zwei Module die Wahlmöglichkeit zwischen werktags und am Wochenende geboten. Der Zeitrahmen der Module wurde nach den Zertifizierungsrichtlinien der Firma Systemcert geplant.